Rauchmelder Tag 2012

Freitag der 13. wurde zum Glückstag

 

Den bundesweiten Rauchmeldetag machte sich die Rettigheimer Feuerwehr
zueigen, um den Bürgern die Gelegenheit zu geben sich von „ihrer“
Wehr über Rauchmelder und den häuslichen Brandschutz allgemein 
informieren zu lassen.

 

Rauchmelder können lebensrettend sein, vor
allem nachts sind sie besonders hilfreich. Zu dieser Zeit nimmt der
Körper Sinneseindrücke wie Gerüche, und hier sind Rauchgase oft
gefährlicher als die Flammen selbst, nur sehr bedingt wahr.
Registrieren die Sensoren des Rauchmelders einen Brand, ertönt ein
schriller Alarmton, der etwa die Lautstärke eines Schlagbohrers
erreicht. Der Rauchmelder sollte stets an der Decke angebracht
werden, da ja der Rauch nach oben steigt.

Gut besucht war der Stand der Feuerwehr auf dem Dorfplatz „unter den Linden“.
Freitag der 13. wurde zum Glückstag für Neugeborene, denn an sie
wurde neben einem Rauchmelder das Plüschtier „Grisu, der kleine
Drache“ überreicht. Der örtliche Fachgebietsleiter für
Öffentlichkeitsarbeit und Organisator Andreas Kretz konnte zusammen
mit Bürgermeister Jens Spanberger im Rahmen der Aktion „Mit
Sicherheit ins Leben“ an zehn junge Familien einen hochwertigen
Rauchwarnmelder mit 10 Jahres-Batterie überreichen. Weitere Eltern
von Neugeborenen können sich bei der Rettigheimer Feuerwehr melden
und bekommen dann auch einen Rauchmelder geschenkt.

Besonders viele Besucher kamen zur Showübung unter dem Motto „Wer weckt uns,

wenn es nachts brennt“. Moderator Thomas Östringer erklärte am
praktischen Beispiel, wie schnell es zu einem Brand kommen kann. Eine
Katze stößt eine brennende Kerze um und schon brennt der Vorhang
dann lichterloh. Die schlafenden Hausbewohner bekommen davon oft
nichts mit. Feuerwehrfrau Lena Kenz führte vor, wie man durch
Alarmmelder glücklicherweise geweckt werden kann. Am Beispiel von
starker Rauchentwicklung zeigte ihre Schwester Verena Kenz, dass die
Feuerwehr unter schwerem Atemschutz mit anschließender
Wiederbelebung gerettet werden kann.

 

 

 

Weiter zeigte die Feuerwehr noch
die Auswirkung einer Fettexplosion und die Durchschlagskraft einer
Spraydose, die durch Hitze explodierte.

 

Den vielen Kindern, die ausgiebig das Feuerwehrfahrzeug inspizierten und die den
Feuerwehrleuten viele Fragen stellten, spendierte der Förderverein
am Schluss Süßigkeiten.

 

 

 

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